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21.11.2017

Telekommunikation hat einen neuen Namen: Unified Communication (UC)


Die ISDN-Abschaltung ist allenfalls ein letztes, sichtbares Zeichen einer alten Technik. Darin waren sich die rund 20 Teilnehmer und Referenten des ITEBO All-IP Infotages in Braunschweig einig.

"Telefonie wird zu einem Service wie ein Messaging- oder ein E-Mail-Dienst auch", beschrieb David Große-Hartlage, Mitarbeiter des neuen Geschäftsbereiches Innovation und strategische Projekte der ITEBO-Unternehmensgruppe, die neue Welt. "Ergo werden wir schon bald keine klassischen Telefonanlagen mehr kennen und die solitären zwei- oder vier-Draht-Verkabelungen bleiben als Relikte der Telekommunikationsgeschichte in den Wänden unserer Büros."

Wieviel Bandbreite benötigt ein Telefonie-Kanal? Ist es vorteilhaft, wenn der SIP-Trunk (Datenleitung für Sprachdienste) und die Internetverbindung bei einem Provider gebucht werden? Maik Hendriks von der ecotel AG gab einen Einblick über die Arbeit eines Netzproviders und antwortete aus seiner Sicht. Man sollte je Kanal eine Bandbreite von 100 kb/s kalkulieren, damit sei man auf der sicheren Seite. Laut Hendriks habe die ecotel AG aus Düsseldorf auch im Falle einer Störung die optimale Lösung - sobald eine Datenleitung wegbricht oder das Signal zur Telefonanlage verloren geht, wird seitens des Providers automatisch eine Umleitung auf definierte Rufnummern gesetzt um die Erreichbarkeit weiterhin gewährleisten zu können.

Heiko Abmeyer von der innovaphone AG erklärte anschaulich, wie mittels eines Gateways die sanfte Migration erfolgen kann. Das bedeute, dass man bestehende Telefonanlagen auf einen SIP-Trunk aufschalten kann. Darüber hinaus lassen sich einzelne Abteilungen oder Gruppen sukzessive auf ein neues System überführen. Das ist die kostengünstige Möglichkeit, Verträge teurer Altanlagen auslaufen zu lassen. Der deutsche Hersteller aus Sindelfingen ist als UC-Partner im öffentlichen Sektor sehr präsent, die Ursache sieht Abmeyer in der konsequenten Durchsetzung von Sicherheitsstandards wie die Nutzung des DTLS-SRTP Protokolls und Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

Ebenfalls eine Besonderheit im Behördenumfeld sind Alarmierungs-Lösungen. Das gilt vor allem für Behörden und Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Rathäuser und Bürgerservicecenter. Oliver Frank von New Voice gab mannigfache Praxisbeispiele. Mit einer Alarmierungslösung können über Telefon, PC oder einen separaten Notfalltaster Alarme ausgelöst werden. Je nach Bedarf seien hier ein stiller Alarm für sensible Fälle oder ein akustischer bzw. optischer Alarm für die sofortige Benachrichtigung aller Anwesenden konfigurierbar.

Als professioneller IT-Dienstleister steht die ITEBO-Unternehmensgruppe ihren Kunden bei der Umstellung der Telekommunikationsanlage zur Seite. David Große-Hartlage fasste den Tag für die Teilnehmer zusammen: "Von der Umstellung der Telefonanlage über die Beschaffung neuer Endgeräte bis hin zu Datenanbindung und (Provider-)Support beraten wir unsere Kunden umfassend."

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Marius Pabst:

Marius Pabst
ITEBO GmbH
0541 9631-138
pabst@itebo.de 



Unternehmenskommunikation

Jeanett Conquest

Telefon 0531 48005 - 34
E-Mail conquest@itebs.de